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Mehrwertsteuer in der Gastronomie 2026: Dein Strategie-Check für den Erfolg

Mehrwertsteuersenkung auf 7% in der Gastronomie
Mehrwertsteuersenkung für Restaurants

Mehrwertsteuer in der Gastronomie 2026: Dein Strategie-Check für den Erfolg


Ab dem 1. Januar 2026 ändert sich die steuerliche Lage für Speisen in deinem Betrieb: Wir kehren dauerhaft zu 7 % zurück. Das ist ein wichtiger Sieg für unsere Branche, bringt aber auch viele Fragen zur Preisgestaltung mit sich. Wie gehst du als Gastronom mit dieser Umstellung um?


Preisgestaltung und die Mehrwertsteuer Gastronomie 2026: Was jetzt für dich wichtig ist


Die Erwartungshaltung deiner Gäste ist durch die Medienberichte klar: Alles soll billiger werden. Doch die Realität in deiner Küche sieht anders aus. Wenn du die Mehrwertsteuer in deiner Gastronomie 2026 einfach als Rabatt an deine Gäste weitergibst, gefährdest du deine eigene Sicherheit. Die Kosten für Personal und Energie sind in den letzten Jahren so stark gestiegen, dass die 7 % eher als notwendiger Puffer dienen sollten.


Warum das kein „geschenktes Geld“ ist: Viele von uns haben die letzten Preiserhöhungen bei Fleisch, Gemüse und Strom gar nicht voll an die Gäste weitergegeben, um niemanden zu verschrecken. Das heißt: Du hast aus eigener Tasche draufgezahlt. Die Rückkehr zu den 7 % ist also kein Profit-Beschleuniger, sondern gleicht nur das aus, was dir in den letzten 24 Monaten an Gewinnspanne verloren gegangen ist.


Branchen-Analyse: So nutzen andere Wirte die Mehrwertsteuer Gastronomie 2026


Unsere Auswertungen zeigen, dass der Großteil der Gastronomen (ca. 65 %) die Preise stabil halten wird. Diese Betriebe nutzen die Senkung der Mehrwertsteuer in der Gastronomie 2026, um Löcher zu stopfen, Kredite zu bedienen oder endlich wieder in die Ausstattung des Lokals zu investieren. Nur ein kleiner Teil plant, die Preise spürbar zu senken, um kurzfristig mehr Gäste anzulocken.


Schritt-für-Schritt: Dein Fahrplan für die Umstellung

Wenn du dich bisher noch nicht mit der Mehrwertsteuersenkung beschäftigt hast, solltest du diese drei Punkte sofort angehen:


  1. Deine ehrliche Kalkulation: Nimm dir deine drei meistverkauften Gerichte vor. Rechne aus: Was kosten dich Ware und Personal heute wirklich? Wenn du nach Abzug aller Kosten bei 19 % Steuer kaum etwas übrig behältst, ist die Antwort klar: Der Preis muss bleiben, damit dein Betrieb gesund wird.

  2. Der Kassen-Check: Warte nicht bis Silvester. Sprich jetzt mit deinem Kassen-Partner. Die Umstellung muss technisch sauber sein. Denk daran: Speisen, die vor Mitternacht bestellt werden, fallen noch unter die alten 19 %.

  3. Das Gespräch mit dem Gast: Bereite dein Team vor. Wenn ein Gast sagt: „Die Steuer ist doch gesunken, warum kostet das Schnitzel immer noch 22 Euro?“, darf dein Service nicht sprachlos sein. Ein Satz wie: „Wir nutzen die Steuersenkung, um die Qualität beim regionalen Fleisch zu halten und unsere Mitarbeiter fair zu bezahlen“, wirkt wahre Wunder.


Der „sanfte Weg“: Ein Kompromiss für deine Kundenbindung

Falls du in einem Umfeld arbeitest, in dem der Preisdruck extrem hoch ist (z. B. auf dem Land oder bei sehr preisbewussten Stammkunden), gibt es einen Mittelweg. Statt die gesamte Karte zu ändern, kannst du die Steuersenkung gezielt für ein „Dankeschön-Angebot“ nutzen.

Wähle ein Gericht aus, bei dem du eine gute Gewinnspanne hast (oft Nudeln oder vegetarische Speisen) und senke dort den Preis deutlich sichtbar. So bedienst du das Bedürfnis der Gäste nach einer Entlastung, schützt aber deinen Gesamtumsatz bei den Fleischgerichten und Getränken.


Fazit für dich als Gastronom: Die 7 % sind deine Chance, nach den Krisenjahren endlich wieder Luft zum Atmen zu haben. Sieh es als Investition in die Zukunft deines Hauses. Ein gesundes Restaurant ist für deine Gäste am Ende viel wichtiger als ein Schnitzel, das zwei Euro billiger ist, aber dafür am Personal oder der Qualität spart.

 
 
 

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